Functional Training

Functional Training

Functional Training setzt auf freie Übungen zur Stabilisierung und Gesunderhaltung des Körpers. Schöne Muskeln gibt es dazu.

Functional Training, zu deutsch „zweckmäßiges Training“, ist inzwischen fester Bestandteil der Programme im Fitnessstudio und im Crossfit. Functional Training beschreibt all das, was kein Bodybuilding ist. Die Übungen zielen darauf ab, funktionelle Kraft zu entwickeln. Sie ermöglicht jedem, Kraft für seine sportliche Aktivität aufzubringen, die nichts mit Gewichtheben zu tun hat. Functional Training gehört zu den populärsten Fitnesstrends der letzten Jahre.

Ich habe eine Kettlebell, eine Faszienrolle, Liegestützgriffe und Kraftbänder, mit denen ich mich drinnen fit halte.

  • Funktionelles Training braucht wenig Platz, wenig Ausrüstung und wenig Zeit.
  • Functional Training ist ein Ganzkörpertraining.
  • Dank funktionellem Training kann sich jeder Athlet in seiner Sportart verbessern.
  • Functional Training stabilisiert den Körper und mindert das Verletzungsrisiko.

Konkretes Übungsbeispiel:

Beim klassischen funktionellen Liegestütz arbeiten mehr als 20 Muskeln zusammen – wenn das mal kein Zeichen von Teamwork ist. Functional Training spricht demnach mehrere Muskeln gleichzeitig an, die nur in bewegter Zusammenarbeit zu einem effektiven Trainingsergebnis führen.

Mittlerweile wurden die klassischen Übungen durch trendige Hilfsmittel wie Kettlebell, Langhantel oder TRX-Schlingen ergänzt.

Was Functional Training ist

Der Unterschied zu herkömmlichen Trainingsmethoden liegt darin, nicht einfach die rohe Muskelkraft in den Vordergrund zu stellen, sondern vielmehr das Verletzungsrisiko zu verringern und die Leistungsfähigkeit zu steigern.

Functional Training schult die Eigenwahrnehmung von Sehnen und Gelenken, baut über Stabilisierung Muskeln auf und macht so fit für Training, Alltag und Wettkampf.

Worauf kommt es an?

Es kommt nicht darauf an, oberflächliche Muskeln aufzupumpen, sondern den Körper zu stabilisieren, Muskelapparat, Muskelansätze, Sehnen und Gelenke für den Alltag sowie tiefere sportliche Belastungen fit zu machen. Eine wichtige Rolle dabei spielt der Rumpf, der Hauptstabilisator des Menschen. 

Um diesen permanent zu stärken, finden viele Übungen des Functional Training in der Regel auf beiden Beinen stehend statt. Eine stabile Hüfte beispielsweise wirkt sich nicht nur positiv auf das Hüftgelenk aus sondern ebenso gut auf das Knie- und Fußgelenk. Auch die tiefe Bauchmuskulatur und die Schulterblattstabilisatoren sind wichtig für einen standhaften Köper und werden trainiert. Mit zunehmendem Trainingsverlauf werden die Übungen im Functional Training anspruchsvoller wie beispielsweise Liegestütze auf dem Gymnastikball oder Kniebeugen auf einem Balancebrett.

Functional Training – Das Buch, das jeder braucht

Wer mehr über die gesunde und im Trend stehende Trainingsmethode wissen möchte, sollte sich das Buch „Functional Training“ von Michael Boyle kaufen. Die 304 handfesten Seiten der überarbeiteten Neuauflage, mit vielen Übungen, gibt es für rund 30 Euro in nahezu jeder Buchhandlung oder im Internet. Diese Neuauflage des Bestsellers bietet außerdem 71 online abrufbare Videos mit den wichtigsten Übungen, Analysen und Anmerkungen.

Beste Grüße, Rick


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